Nasenmuschelverkleinerung (Conchotomie)

Chronisch verstopfte Nase? Dauerhafte Beschwerden bei der Nasenatmung? Trockene und gereizte Nasen-Schleimhäute? Ein Nasenspray lindert die Beschwerden zwar kurzfristig, der verlängerte Gebrauch jedoch kann Risiken und unerwünschte Nebenwirkungen zur Folge haben und die Symptome (wie Schnarchen) gar verschlimmern. Mithilfe einer Nasenmuschelverkleinerung (Conchotomie) kann Ihnen HNO Facharzt Dr. Maiwald auf eine schonende Weise dauerrhafte Abhilfe schaffen. Vertrauen Sie auf seinen Erfahrungsschatz aus über 3000 Nasenoperationen – darunter auch die Rhinoplastik-Eingriffe Nasenkorrektur, Nasenverkleinerung, Nasenspitzenkorrektur, Nasen-Begradigung, Nasenflügelverkleinerung, Nasenhöcker entfernen und Nasenlöcher verkleinern. Unsere Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie bietet Ihnen individuelle Beratung, ein hochprofessionelles Team sowie innovative Operationstechniken mit stabilen Langzeitergebnissen. Als Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde ist nicht nur die Nasenoperation das Spezialgebiet von Dr. Maiwald, sondern ebenso HNO-Operationen, Faltenbehandlungen oder die Lidstraffung. Nehmen Sie hier Kontakt auf und vereinbaren gleich einen Beratungstermin bei Dr. Maiwald – Ihrem Arzt des Vertrauens!

 

Die Nasenmuschel OP

Concha Nasalis – Die Nasenmuschel

Nasenmuscheln (in der Medizin conchae nasales) sind mit Schleimhaut überzogene Knochenlamellen, die zum inneren der Nase zählen. Sie befinden sich an der seitlichen Nasewand und ragen in die Nasenhöhle. Nasenmuscheln vergrößern die Oberfläche der Nasenschleimhaut und regulieren die Ventilation der Nase. Man unterscheidet zwischen den drei paarigen

  • oberen Nasenmuscheln
  • mittleren Nasenmuscheln
  • unteren Nasenmuscheln.

Letztere sind insofern von besonderer Wichtigkeit, als sie durch ihre ausgeprägte Blutversorgung wesentlich dazu beitragen, die Temperatur zu regeln sowie über ihre feuchte Oberfläche die Wasserdampfsättigung der Atem-Luft optimieren. Zugleich können sie sich bei verschiedenen Krankheiten (wie Allergien) im Umfang so stark vergrößern, dass sie die Nasenatmung mitunter behindern. Dies kann durch eine Conchotomie gelöst werden.

 

Anwendung der Nasenmuschelreduktion

Die Ursachen für die Vergrößerung oder Verdickung der Concha nasalis können vielfältig sein: Beispielsweise schwellen die Muscheln bzw. Schleimhäute gerade bei Allergien an. Auch der ständige Gebrauch von Nasentropfen oder andauernde Schadstoffeinwirkung können ein Auslöser sein sowie chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen. Eine Nasenmuschel OP wird in der Regel dann notwendig, wenn die Nase chronisch verstopft ist und die Nasenatmungsbehinderung die Betroffenen zwingt, durch den Mund zu atmen. Denn dies kann zahlreiche Beschwerden (trockene Schleimhäute, Reizungen und Entzündungen im Hals-Rachen-Raum, Schnarchen und Schlafstörungen, Kopfschmerzen sowie erschwerte Bedingungen beim Essen und Trinken) nach sich ziehen. Durch eine Nasenmuschelverkleinerung können die Atemwege wieder freigelegt und die Symptome behandelt werden.

 

Folgende sind Indikationen für eine Nasenmuschel OP:

  • chronische nasale Dysfunktion – mit Hyperplasie des Gewebes (übermäßiges Wachstum)
  • hyperreflektorische Rhinitis bzw. vasomotorische Rhinopathie – starke, wässrige Sekretion der Nasenschleimhaut bedingt durch eine äußere oder innere Fehlfunktion
  • Mukosahyperplasie – überschüssige Nasenmuschelschleimhaut
  • Nasenscheidewand-Verkrümmung mit Hyperplasie des Gewebes
  • Verletzung der Nasenmuscheln mit Hyperplasie des Gewebes
  • vergrößerter knöcherner Anteil der Nasenmuscheln
  • Weichteilgewebeveränderungen, die chronisch, medikamentös induziert bzw. hormonell bedingt sein können.


Techniken beim Nasenmuscheln-Verkleinern

Eine Möglichkeit der Nasenmuschel OP ist die Coblation-Therapie bzw. Radiofrequenztherapie: Bei diesem minimal-invasiven operativen Verfahren der Gewebeabtragung wird mittels Hochfrequenzstrom und Natriumionen ein Plasmafeld innerhalb der Muschel erzeugt. Das Coblations-Verfahren verwendet bipolare Radiofrequenzenergie, um Weichgewebe zielgerichtet zu entfernen, indem das Gewebe durch Erhitzung über spezielle Einmalsonden “vernarbt”. Gleichzeitig wird das Operationsareal mit Kochsalzlösung gespült, wobei das Kochsalz als Leitmedium für das Plasmafeld dient. Die Oberfläche der Muschel bleibt hierbei intakt, nur im Muschelinneren erfolgt die Reduktion. Die für die Nasenfunktion verantwortliche Schleimhaut wird nicht zerstört. Bei der Coblation-Therapie wird die Temperatur des Gewebes nur auf etwa 50-70 °C erhöht, sodass sie einen vergleichsweise schonenden Eingriff darstellt. Indem Dr. med. Maiwald mit möglichst geringer Wärmeenergie arbeitet, stellt er sicher, dass möglichst wenig gesundes umliegendes Gewebe angegriffen wird. Üblicherweise wird die Operation (mit einer Dauer von etwa 10 Minuten) ambulant und in Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung) durchgeführt; Kinder können auch in Vollnarkose operiert werden.

Alternative konventionelle Verfahren zur Verkleinerung der Nasenmuscheln bzw. Entfernung von überschüssigem Muschelgewebe sind etwa die partielle Conchotomie (auch Streifenconchotomie genannt), Mukotomie oder Anteriore Turbinoplastik. Daneben gibt es das die operative Methode der Laser-Therapie:

 

Laserconchotomie: Nasenmuschel lasern

Im Fall der Laserconchotomie (auch Laser-Muschelreduktion, Laser-Muschelverkleinerung) handelt es sich um eine operatives Nasenmuschelverkleinerung-Verfahren, bei welchem vergrößerte Nasenmuscheln mithilfe eines Diodenlasers verkleinert werden, um die verkleinerten Atemwege etwas freier zu legen und so die Nasenatmung zu erleichtern. Mit 980 nm liegt die Wellenlänge des Diodenlasers beim Nasenmuschel-Lasern im Infrarotbereich.

Bei Gegenüberstellung von Laserconchotomie und Nasenmuschelreduktion ohne Laser lässt festhalten, dass das Nasenmuschel-Lasern eine insgesamt schonendere Methode darstellt und dabei (wie in Studien signifikant nachgewiesen wurde) deutlich weniger Schmerzen auftreten. Ein anderer Vorteil ist der, dass es bei diesen Operationen insgesamt auch seltener zu Blutungskomplikationen kommt: Der Strahl des Diodenlasers verödet die beschädigten Gefäße direkt, sodass auch das Risiko von Nachblutungen wesentlich geringer ist. Damit wird auch die Behandlung mit Tamponaden nach dem Eingriff nicht mehr notwendig sowie die Nachbehandlung insgesamt einfacher. Zudem ist die Regenerationszeit des Patienten nach der Laserconchotomie verhältnismäßig kurz. Überdies ermöglicht das Verfahren es, mit dem Einschneiden der Nasenmuscheloberfläche eine "äußere" Vernarbung der Muschel zu erzeugen. Gerade bei sehr engen Nasen bietet sich die Technik mit Laser an, denn in diesen Fällen ist die OP mit der Coblation-Methode aus Platzmangel-Gründen weniger geeignet. Auch für Patienten mit erhöhter Blutungsneigung hat die Laser-Conchotomie mehr Vorteile.