Nasenpolypen OP / Polypektomie

Zur Behandlung von kleineren Nasenpolypen und deren Symptomen - chronische Entzündung der Nebenhöhlen (Sinusitis)  und Nasenatmungsbehinderung - verschreibt der HNO Facharzt Dr. Maiwald zunächst meist Medikamente (in Form von Kortison haltigen Nasensprays oder Kortisontabletten). Führen Arzneien jedoch zu keiner Besserung oder handelt es sich um große Wucherungen der Nasenschleimhaut, empfiehlt sich eine Nasenpolypen OP bzw. Polypektomie Nase.

Vertrauen Sie auf den Erfahrungsschatz von Dr. Maiwald in den Bereichen HNO-Operationen sowie Nasen OP: Mit über 3000 funktionalen und ästhetischen Rhinoplastik-Eingriffen bietet unsere Praxis für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde sowie Plastische und ästhetische Chirurgie Ihnen individuelle Beratung, ein hochprofessionelles Team sowie innovative Operationstechniken mit stabilen Langzeitergebnissen. Ihre Zufriedenheit und Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und vereinbaren Sie einen Beratungstermin um Informationen zur Nasenpolypen OP zu erhalten!

 


Was sind Nasenpolypen?
Ursachen und Symptome von nasalen Polypen
Wann empfiehlt sich das operative Nasenpolypen-Entfernen?
Die Polypen-Nase-OP
Vor dem Operieren
Methoden & Ablauf bei der Polypen-Nase-Operation
Polypen in der Nase entfernen - die Nachbehandlung

 

Was sind Nasenpolypen?

Nasenpolypen sind gutartige Gewebewucherungen der Nasenschleimhaut, die in die Nasenhöhlen hineinragen und bei Betroffenen die Nasenatmung behindern können. Nasale Polypen (Polyposis nasi et sinuum; sinuum = Nasennebenhöhle) bilden sich insbesondere in den Siebbeinhöhlen und Keilbeinhöhlen. Sie bestehen aus weichem, mit Flüssigkeit angefülltem (ödematösem) Bindegewebe und treten nahezu immer auf beiden Seiten der Nase auf. Dabei wachsen Nasenpolypen zumeist in der Form eines Tropfens an einem Stil aus der Schleimhaut heraus.

Polypen in der Nase können in ihrer Größe variieren: Einige sind nur wenige Millimeter groß und stören nicht, andere können zu ausgedehnten Gebilden von mehreren Zentimetern heranwachsen, die die Nasenräume vollständig verlegen. Da dies die Nasenatmung einschränkt, kann die Erkrankung sehr lästig werden und die Lebensqualität enorm einschränken. Ab einer bestimmten Ausdehnung ist die Entfernung von Polypen durch eine Nasenpolypen OP daher ratsam.

 

Ursachen und Symptome von nasalen Polypen

Die genau Ursache für die Entstehung von Nasenpolypen ist nicht bekannt. Es gibt verschiedene Meinungen darüber, ob es eine Veranlagung für die Krankheit gibt. In den meisten Fällen sind es chronische Entzündungen der Nasen- und Nebenhöhlenschleimhaut, die die Bildung von Polypen verursachen und eine Nasenpolypen OP häufig unumgänglich machen. So kann eine schlechte Durchlüftung der Nasehöhle dazu führen, dass langfristige Schleimhautreizungen auftreten. Dies ist häufiger der Fall, wenn beispielsweise eine Septumdeviation vorliegt, d.h. wenn eine Verkrümmung der Nasenscheidewand besteht. Eine solche begünstigt das Ansammeln von Nasensekret in den Vertiefungen des Nasenraums und führt zu vermehrten Entzündungen, die wiederum die Entstehung von Polypen hervorrufen können. Darüber hinaus können chronische Nasennebenhöhungen, allergische Nasenentzündungen sowie Asthma die Polypenbildung verursachen.  

Polyposis nasi können sich anfänglich bilden ohne auffällige Beschwerden hervorzurufen. Abhängig davon, wie groß die Wucherungen werden, an welcher Stelle und wie viele von ihnen entstehen, kann es jedoch zu gravierenden Störungen bei der Nasenatmung kommen. Betroffene atmen dann nicht durch die Nase, sonder durch den Mund. Dadurch wird die Atemluft nicht mehr angewärmt, gereinigt und befeuchtet, sodass Krankheitserreger sich leicht ausbreiten können. Folgende Symptome können auf Nasenpolypen hindeuten und das Entfernen durch eine Nasenpolypen OP notwendig machen:

  • näselnde Stimme
  • Behinderung der Nasenatmung
  • vermehrte Schleimsekretion aus der Nase
  • eingeschränktes Riechvermögen
  • Schnarchen
  • Mundgeruch
  • ständiger Schleimfluss im Rachen
  • Kopfschmerzen, Druckschmerzen über den Nebenhöhlen
  • wiederkehrende und häufige Erkältungskrankheiten
  • Mittelohrentzündungen

 

 

Wann empfiehlt sich das operative Nasenpolypen-Entfernen?

Auch die Therapie Empfehlung hängt stark von der Größe, Anzahl und Position der Nasenschleimhautvorwölbungen ab bzw. von den Beschwerden des Patienten.

Vom Nasenpolypen-Entfernen durch einen chirurgischen Eingriff wird abgesehen, wenn die Schleimhaut nur sehr wenig geschwollen ist. Dann ist die konservative Therapie mittels Medikamenten eine erste Behandlungsmöglichkeit. Mithilfe von Kortison wird versucht, die Aktivität von Entzündungszellen zu hemmen und so die Wucherung abschwellen bzw. kleinere Polypen gänzlich verschwinden zu lassen. Kortison hemmt das Wachstum der Polyposis nasi und bringt kleinere oft gänzlich zum Verschwinden.Bei dieser Therapie ist jedoch viel Geduld und Konsequenz gefragt: Meist verbessert sich die Situation erst nach mehreren Wochen. Daher ist es wichtig, das Kortison regelmäßig und andauernd anzuwenden. Da die medikamentöse Therapie über mehrere Monate andauert (in der Regel über eine Dauer von sechs bis zwölf Monaten), sollte Kortison besser in Tablettenform  und nicht mittels kortisonhaltiger Nasensprays oder Nasentropfen eingenommen werden, da die Tabletten nur in der Nase wirken und keine Nebenwirkungen in anderen Organen auslösen.

Das Nasenpolypen-Entfernen im Rahmen einer Operation wird dann notwendig, wenn sich die Symptome durch die konservative Therapie nicht bessern und die Patienten weiterhin stark anfällig sind für häufige Entzündungen der Nasennebenhöhlen und unter Schwierigkeiten leiden, ausreichend Luft durch die Nase zu bekommen. Auch wenn die Nasenpolypen ganz einfach zu groß sind oder sich viele an mehreren Stellen bilden, reichen Medikamente allein in der Regel nicht aus. Dann ist eine Polypektomie in Betracht zu ziehen.

 

Die Polypen-Nase-OP

Vor dem Operieren

Nach einer umfassenden Untersuchung - auch der Nebenhöhlen - und Diagnose führt Dr. med. Maiwald ein Beratungsgespräch mit jedem Patienten, um über Erfolgsaussichten, Operationsmethoden und -ablauf, mögliche Risiken und Komplikation der Polypen-Nase-OP zu sprechen sowie eventuelle Medikament-Unverträglichkeiten, Krankheiten oder eine eventuelle bestehende Allergie im Vorfeld abzuklären.

Dieser Schritt auf dem Weg zur Operation ist uns besonders wichtig. Die individuelle Betreuung, Ihr Vertrauen und Ihre Sicherheit haben dabei höchste Priorität. Schließlich handelt es sich um einen elektiven Eingriff, bei dem der Patient sorgfältig abwägen muss, ob er oder sie sich letzten Endes für die Polypen-Nase-OP entscheidet.

 

Methoden & Ablauf bei der Polypen-Nase-Operation

Polypektomie Nase: Sofern einzelne kleine Nasenpolypen vorliegen, kann die Polypen-Nase-Operation unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) ambulant in einer Praxis durchgeführt werden. Bei der Entfernung von kleinen Polypen gibt es verschiedene Möglichkeiten: So kann der HNO Arzt

  • mit spezifischen Instrumenten wie der Nasenpolypenschlinge arbeiten,
  • oder Polypen mithilfe eines Lasers abtragen.

Im Anschluss wird eine Tamponade gelegt, die zwei Tage nach der Polypen-Nase-Operation wieder entfernt werden kann.

Größere Polyposis nasi hingegen werden in ausgedehnten Eingriffen bei einem stationären Aufenthalt in einer Klinik - üblicherweise unter Vollnarkose - entfernt. Dabei beseitigt der Arzt die Schleimhautwölbungen minimal-invasiv, d.h. ohne größere Schnitte vorzunehmen. Das Operieren erfolgt fast immer direkt durch die Nase, genauer, durch die Nasenlöcher. Die Polypen werden nach und nach abgetragen, während der Chirurg unter endoskopischer oder mikroskopischer Sicht mit einem rotierenden Messer (Shaver) arbeitet.

Da die Nasenpolypen oft nur die "Spitze des Eisbergs" sind und vielmehr in die Nebenhölen hineinreichen, ist die Polypen-Nase-Operation meistens keine dauerhafte Lösung. Häufig ist eine sogenannte Sanierung der Nasennebenhöhlen durch eine Nasennebenhöhlen OP vonnöten: Dabei entfernt der Arzt weitere wucherunde Schleimhaut und legt die Ausgänge (Ostien) zwischen Nasennebenhöhlen und Nasenhöhle frei, um eine verbesserte Belüftung der Nebenhöhlen zu erreichen. Überdies kann Nasensekret hierdurch wieder leichter abfließen - künftigen Entzündungen und erneutem polypöses Wachstum wird so vorgebeugt. In der anschließenden Untersuchung sollen bösartige Prozess ausgeschlossen werden. Zudem kann eine Nasenscheidewand OP und Nasenmuschelverkleinerung durchgeführt werden, wenn beim Patienten eine Septumdeviation bzw. vergrößerte Nasenmusceln vorliegen - was die Bildung von Nasenpolypen begünstigen kann. Alle diese Maßnahmen zielen darauf, die Nasenatmung zu verbessern und dafür zu sorgen, dass Nasensekret wieder ohne Probleme aus Nebenhöhlen und Nase abfließt.

 

Polypen in der Nase entfernen - die Nachbehandlung

Für den Behandlungserfolg entscheidend ist die konsequente Nachbehandlung: Dazu wird Ihnen Dr. Maiwald nach dem Polypen-Nase-Entfernen detaillierte Ärzte-Informationen zur Nasenpflege geben, die genau zu befolgen sind, um Komplikationen vorzubeugen und den Heilungsprozess zu unterstützen. Um zu verhindern, dass die Polyposis nasi nach dem Eingriff erneut auftreten, wird außerdem die Anwendung von Kortison empfohlen. Darüber hinaus sollten Sie  

  • Rauchen
  • ätzende Dämpfe
  • oder Alkohol

in der ersten Zeit nach dem Polypen-Nase-Entfernen möglichst meiden, da dies die Schleimhaut zusätzlich schädigt.  

Üblicherweise kommt es nach der Nasenpolypen OP zunächst zu einer starken Sekretbildung, die etwa nach einer Woche bis zehn Tagen nachlässt. Dennoch sollte die Nase einigen Tage nach dem Eingriff nicht geschnäuzt werden, sondern das abfließende Sekret nur abgetupft werden. Generell sollte zunächst alles gemieden werden, was den Nasendruck erhöht (etwa Flugreisen, übermäßige körperliche blutdrucksteigernde Anstrengung, heiße Bäder oder das nach vorne Beugen des Kopfes).